Mit dem Kauf von neuen Matratzen ist es nicht abgetan. Jeder, der sich neue Schlafunterlagen besorgt, muss auch die Entsorgungskosten für die alten, abgenutzten Stücke mit einrechnen. Dies können, je nach Situation einige Euro sein. Schließlich müssen die alten Matratzen, die nicht mehr verwendet werden können, zur Müllhalde gebracht werden, wo sie nach Kilo zu bezahlen sind. Ein Zerlegen in die einzelnen Materialien ist aufwendig und deshalb eigentlich nicht üblich. Der Umwelt zuliebe sollte auf unsachgemäße Entsorgung, wie zum Beispiel das Verbrennen oder das Abladen im Wald verzichtet werden. Solche Umweltsünder haben nicht umsonst mit empfindlichen Strafen zu rechnen.

Wer den Eindruck hat, dass die Matratzen vielleicht noch ein bis zwei Jahre verwendet werden könnten, sollte einmal überlegen, ob er sie nicht an ein Obdachlosenheim oder andere soziale Einrichtungen spendet. Ein solches Geschenk spart die Entsorgungskosten, kann aber in mancher Familie durchaus Retter in der Not sein. Natürlich dürfen die Matratzen in diesem Fall nicht verdreckt, zerrissen oder völlig durchgelegen und damit kaputt sein. Ein allgemeiner Ausweg ist diese Möglichkeit also nicht.

Werden normale Matratzen gegen ein Wasserbett oder spezielle andere Schlafunterlagen ausgetauscht, sind die alten Liegestätten oft noch relativ gut erhalten. In diesem Fall könnte man sogar darüber nachdenken, die Vorgänger noch gebraucht zu verkaufen. In diesem Fall gibt neben der eingesparten Entsorgung sogar noch das Bonbon, dass die neuen Matratzen etwas billiger werden, weil durch den Verkauf einige Euro erwirtschaftet werden können. Für manche Betten gibt es aber wirklich nur die Möglichkeit, in den sauren Apfel zu beißen und die ordentliche Entsorgung zu bezahlen.