Eine Matratze wird zuhause ganz anders genutzt, als in einem Pflegeheim. Gesunde und vitale Menschen, die nicht in einem Pflegeheim wohnen, nutzen ihre Matratze überwiegend zum schlafen oder ab und an mal zum Vergnügen. In einem Pflegeheim ist das anders. Denn hier werden die Matratzen auch von Menschen benutzt, die vielleicht körperlich oder aber auch geistig nicht mehr so fit sind.

Oftmals liegen diese Menschen den ganzen Tag im Bett, weil es für sie keine andere Möglichkeit mehr gibt, sei dies durch Krankheit oder Alter bedingt. Es kann viele Gründe geben, warum eine Matratze in einem Pflegeheim den ganzen Tag genutzt wird. Deshalb ist es sehr wichtig, dass diese Matratzen sehr strapazierfähig sind. Es ist nicht im Sinne der Patienten oder des Pflegeheims, eine Matratze nach kurzem Gebrauch austauschen zu lassen.

Falls die Matratze nun wirklich den ganzen Tag genutzt wird, hat das Personal kaum die Möglichkeit, die Schlafunterlage regelmäßig und ausreichend zu lüften, außer der Patient wird in ein anderes Bett verlegt. Diese Möglichkeit besteht allerdings nicht immer, denn nicht jedes Pflegeheim kann für jeden Patienten eine Ersatzmatratze zur Verfügung stellen. So kann es vorkommen, dass die Matratze unter dauernder Belastung steht.

Es ist aber nicht nur diese Dauerbelastung der Matratze, die in einem Pflegeheim ein Thema ist, sondern auch andere Punkte können hier noch eine Rolle spielen. Das Risiko, dass in einem Pflegeheim eine Matratze durchnässt wird, ist viel höher als in einem normalen Haushalt. Aber auch Blutflecken oder Essensreste können auf ihr landen. Deshalb ist es für ein Pflegeheim sehr wichtig, eine qualitativ hochwertige Art Matratze zu kaufen, die diesen Belastungen standhält.