21 Dez
Matratzen nehmen in der Nacht den ganzen Schweiß auf, den der Körper unter der Decke im Bett abgibt. Es ist also zwingend erforderlich, das Bett jeden Tag etwas auslüften zu lassen, bevor man es in Ordnung bringt. Dazu schlägt man die Bettdecke einfach nach hinten um, schüttelt das Kopfkissen auf. Ist draußen schönes Wetter, kann das Bettzeug auch aus dem Fenster oder auf dem Balkon gelüftet werden. Alleine das schöne Gefühl, am Abend in ein solches Bett gehen zu können, ist diesen Aufwand wert. Die Feuchtigkeit verdunstet, die Gerüche werden weniger. Natürlich ist dies kein Ersatz für das Waschen der Bettbezüge, das zumindest alle paar Wochen auf dem Plan stehen sollte.
Manchmal sollten die Schläfer ihren Matratzen aber auch einen Tag an der frischen Luft gönnen. Dies geht im Bett, bei geöffnetem Fenster, ebenso gut, wie auf einem Balkon. Dazu werden die Matratzen einfach aufgestellt, dass von beiden Seiten Luft an die Oberfläche kommen kann. Gerade nach einer Krankheit, wegen der man viel im Bett war, sollte dies einmal gemacht werden. Fieber zu haben ist nicht angenehm. Zudem verliert der Körper hier eine große Menge an Schweiß, die in den Matratzen landet. Ist man wieder auf dem Damm, heißt es also, die Schlafunterlagen zu lüften.
Zusätzlich zum Lüften muss man daran denken, dass die Matratzen regelmäßig umgedreht werden sollten, um ein Durchliegen von einer Seite her zu verhindern. Desinfektionssprays, aber auch ein Dampfreiniger können die Hygiene auf den Matratzen wieder herstellen, wenn es einmal nötig sein sollte. Gesunder Schlaf ist nur auf gepflegten und sauber gelüfteten Matratzen möglich.